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Schallmauer durchbrochen - 3. Platz und Ausfall

01.04.2003 22:30:07 - 2. Lauf BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
© ts-photo.de

Martin und Bruno Baumgartner



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Michael in der Einführungsrunde

Am vergangenen Samstag fand mit dem 28. DMV 4 Stunden Rennen der 2. Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt. Trockene Bedingungen und diesmal deutlich wärmere Temperaturen als beim Auftaktrennen sorgten für ideales Renn- und Grillwetter - sehr zur Freude der Fans und Teams rund um die Nordschleife. Für das Rennen hatten mehr als 150 Teams genannt.

Das Marler Tischner Team trat erneut mit dem BMW M3 E36 und erstmalig in der Saison auch mit dem E46 an.
Die Modifikationen am BMW M3 E46 zahlten sich aus, denn Solist Michael Tischner konnte das Renngerät mit einer Zeit von 8:59:915 Minuten Rundenzeit auf Gesamtplatz 12 stellen (Position 3 in der Klasse SP6) und durchbrach seine persönliche 9 Minuten Schallmauer. "Ich bin begeistert, so schnell habe ich die Nordschleife noch nie umrundet!", schwärmte Michael, "Obwohl einige Teile noch immer fehlen. Aus Zeitgründen konnten wir das leichte Untersteuern, das ich im Training bemerkte, für das Rennen nicht beseitigen. Wenn dies behoben ist dürfte es noch ein paar Sekündchen flotter gehen!" zeigte er sich begeistert.
Für die beiden Schweizer Bruno Baumgartner und Martin Baumgartner verlief das Zeittraining nicht ganz so positiv, Startposition 43 im Gesamt bedeutete Platz 8 von 11 Teilnehmern in der Klasse SP5.

In der Pause zwischen Zeittraining und Rennen ging ein leichter Nieselregen nieder, der die Rennleitung zur Deklaration des Rennens zum Wetrace veranlasste. D.h. vor Ausfahrt in die Startaufstellung musste die Reifenwahl für das Rennen gefallen sein, da ein Reifenwechsel in der Startaufstellung zu einem Wetrace laut Reglement nicht gestattet ist.
Die Tischner-Crew - wie auch die meisten anderen Teams - entschieden sich für profillose Slicks, was sich später als richtig herausstellen sollte, denn die Strecke trocknete ab und blieb für den restlichen Verlauf trocken.

Während der Einführungsrunde zum Rennen kämpfte Michael mit überhöhten Motortemperaturen, die Folge einer Wartungsarbeit in der Pause. Noch in der ersten Rennrunde steuerte er die Boxen an um das Problem beseitigen zu lassen. "Wir hatten in der Pause Arbeiten am Wasserkreislauf durchgeführt und das Kühlsystem wohl nicht wieder richtig entlüftet", zeigte sich Michael über den Zeitverlust von gut sieben Minuten enttäuscht, "aber unsere Mechaniker konnten das Problem schnell in den Griff kriegen".
Die nächsten Runden spulte Michael mit einer gemittelten Zeit von 9:14 Minuten ab, bis sich in Runde neun schließlich ein technisches Problem am Motor des BMW M3 E46 anbahnte, der als Folgeschaden der in der Einführungsrunde überhöhten Wassertemperaturen entstanden war. "Aus Sicherheitsgründen haben wir den Wagen abgestellt, bevor ein größerer Motorschaden entstehen konnte und womöglich Öl auf die Rennstrecke geriet", begründete Michael seine Rennaufgabe.

Währenddessen fuhr Martin Baumgartner den ersten Turn im BMW M3 E36 und spulte seine Runden wie das berühmte Schweizer Uhrwerk und mit kühlem Kopf ab: "Ein Langstreckenrennen dieser Art gewinnt man nicht in der erste Kurve, das muß man mit Köpfchen fahren". Der Fahrerwechsel erfolgte schließlich in Runde 11 und Bruno Baumgartner übernahm das Steuer. Platz um Platz kämpfte sich der schnelle Schweizer nach vorne.
Am Schluß fuhr Bruno an Gesamtposition 28 liegend nur 1:10 Minuten hinter den in ihrer Klasse zweitplatzierten Manfred Wader und Thomas Wagenstetter (BMW Compact GTR) über die Ziellinie, gewertet wurden 108 Fahrzeuge. Die Klassenersten Helmut Abels und Klaus Müller (BMW M3) wiederum hatten einen Vorsprung auf Wader/Wagenstetter von gut fünf Minuten.
"Wir sind sehr mit dem Rennen zufrieden, wir sind als Achte in das Rennen gegangen und sind als Dritte ins Ziel gekommen", feierten Bruno und Martin Baumgartner ihre gute Platzierung wie einen Sieg, "und es hätte fast zu mehr gereicht!".

Am 12. April wird das dritte Rennen ausgetragen. Das Zeittraining läuft in der Zeit von 8:30 Uhr bis 10:00 Uhr, die Startampeln zum Rennen werden um 12:00 Uhr auf grün geschaltet.
"Das Rennen werden wir wieder mit beiden Fahrzeugen fahren, sofern wir die Motorprobleme am E46 in den Griff bekommen", versicherte Matthias, "Dann werden Michael und ich am Steuer sein und unserem Namen als Tischner-Brothers alle Ehre machen."

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