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Tischner Racing
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Auftakt nach Maß

12.11.2011 22:11:45 - Winter Endurance Kampioenschap Zandvoort 2011/2012

Beim ersten Rennen der Winter Endurance Kampioenschap Zandvoort 2012, der Zandvoort 500, konnte Tischner Racing das 4 Stunden Rennen auf dem niederländischen Dünenkurs vor den Toren Amsterdams auf Gesamtposition fünf als bestes BMW Team beenden.
Bei diesem Rennen griff die bewährte Fahrerbesetzung Ulrich Becker, sowie die Zwillinge Michael und Matthias Tischner auf einen überarbeiteten BMW M3 E46 zurück. Das in der Vorbereitung installierte 3,2l Triebwerk sorgte aufgrund der Mehrleistung für viel Fahrspaß bei den Stammpiloten.

Im 30 minütigen und unter nassen Streckenbedingungen erfolgtem Zeittraining schrammten die drei Stammpiloten mit ihren Boliden knapp an einer Top 10 Platzierung vorbei und landeten auf einem beachtlichen 11. Gesamtrang. "Dafür, dass wir mit der Konfiguration des Autos nur wenig bis keine Erfahrung hier in Zandvoort haben, lief es sehr gut für uns", zeigt sich Teamchef Matthias Tischner vom Ausgang des Qualifikationstrainings beeindruckt. "Das Zeittraining ist mit nur 30 Minuten ziemlich stressig. Es müssen alle genannten Piloten ihre Pflichtrunden absolvieren, natürlich inklusive der Zeit für Fahrerwechsel. Uns blieb lediglich Zeit den Reifendruck zu prüfen", bemerkt Pilot Ulrich Becker. Erschwerend kam ein Komplettausfall der Zeitenmonitore in den Boxen hinzu: das Team konnte weder Zeiten noch Platzierung verfolgen.

Bis zum Start des Rennens trocknete die Strecke mehr und mehr ab, bis schließlich zumindest die Ideallinie trocken war. Dem Umstand geschuldet auf der nassen Fahrbahnseite starten zu müssen, befürchtete man etwaige Positionsverluste beim Start hinnehmen zu müssen. Dennoch gelang es Startfahrer Michael Tischner den Boliden in den ersten drei Kurven um ein paar Positionen zu verbessern: "Ich vermute, dass unsere Konkurrenten ihre Reifen nicht genügend aufgewärmt hatten und so gelang es mir sie auf abenteuerlichen Linien zu überholen."
Im Verlauf seines Stints kam es im hinteren Feld zu einem Unfall, der einen so genannten Code 60 (ähnlich einer Safetycar-Phase) auslöste. Währenddessen darf die maximale Geschwindigkeit von 60km/h nicht überschritten und keine Positionsverbesserungen vorgenommen werden. In dieser Phase verlor Michael Tischner etwas Zeit, konnte sie aber nach Restart des Rennens wieder wett machen. Den zweiten Stint nahm Ulrich Becker unter die Räder und verbesserte den BMW M3 E46 weiter und baute den Vorsprung auf die Verfolger aus. Einen nur kurzen Stint fuhr Matthias Tischner, der sich leicht angeschlagen zeigte: "Ich fühlte mich nicht gut und habe zur Sicherheit nur die vom Reglement vorgeschriebene Mindestzeit von 20 Minuten absolviert." Danach übernahm abermals sein Zwillingsbruder Michael Tischner das Renngerät.
Gegen Rennende befand sich der BMW M3 E46 schließlich auf Gesamtposition fünf. "Die vor uns platzierten Gegner fuhren in leistungsstärkeren Regionen, die wir aus eigener Kraft nicht erreichen konnten. Gegen V8-Star, Porsche und Corvette GT3, sowie Radicals sind wir trotz des leistungsgesteigerten Motors einfach machtlos", erläutert Michael Tischner die Entscheidung, etwas Tempo herauszunehmen und die Position zu halten.

Das Team und die Piloten zeigten sich nach dem erzielten fünften Gesamtrang und der besten Platzierung eines BMW sehr zufrieden. Die Freude und Motivation auf den nächsten Lauf am 8. Januar 2012 ist entsprechend groß. Das Besondere am zweiten Rennen der Winter Endurance Kampioenschap Zandvoort 2012 ist der Start bei Tageslicht und Rennende im Dunkeln. "Da kommt fast die Stimmung eines 24-Stunden Rennens auf", schwärmt Ulrich Becker.

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