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Erst kein Glück, dann kam noch Pech hinzu

30.10.2011 17:17:25 - 24-Stunden-Rennen Silverstone 2011

Beim 24h-Rennen in Silverstone konnten Donald Molenaar, Marco Schelp, Dominik Schwager und Michael Tischner mit einem BMW Z4 V8 auf sich aufmerksam machen, wurden jedoch aufgrund technischer Probleme zurückgeworfen.
Das dem 24h-Rennen in Silverstone vorhergehende VLN 4h-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife wurde unter dem Aspekt absolviert, den recht frisch aufgebauten und kaum getesteten BMW Z4 V8 hinsichtlich der Standfestigkeit zu prüfen und eine gute Fahrwerksabstimmung zu finden. In der ersten Trainingsrunde kam es jedoch zu einem Unfall und der BMW Z4 V8 wurde derart beschädigt, dass keine weitere Erfahrung gesammelt und etwaige Kinderkrankheiten aussortiert werden konnten. So blieben dem Team die Trainingssitzungen beim 24h-Rennen in Silverstone. Das Quartett deckte erstmalig das Potential des Z4 auf und hievte das Renngerät auf Position 9 im Gesamtklassement. Im Nachttraining spulte man lediglich die Pflichtrunden ab. Im Warmup Samstagmorgen erlitt der BMW Z4 V8 einen technischen Defekt in Form eines Risses im Abgaskrümmer einer Zylinderbank. Der Tausch ist grundsätzlich mit viel Zeitaufwand verbunden, aber dennoch gelang es dem Team pünktlich bis zur Startaufstellung die Reparatur abschließen zu können.

Den Start zum Rennen fuhr Dominik Schwager und machte einige Positionen gut. Am Ende seines Stints zeigte der Zeitenmonitor den BMW Z4 V8 auf Position 4.
Im weiteren Verlauf des Rennens erlitt die Pumpe für die Hinterachsdifferentialkühlung einen Schaden und musste gewechselt werden. Die neue Pumpe sorgte auch nicht lange für Vergnügen, denn auch sie verweigerte den Dienst. Eine von einem englischen Team geliehene, gebrauchte Pumpe hielt zur Verwunderung des Teams den Rest des Rennens anstandslos durch.
Ebenso streikte eine Antriebswelle und sorgte für einen weiteren unplanmäßigen Boxenstopp. In der Nacht gelang es dem Team mit dem BMW Z4 V8 zum Teil die schnellsten Rennrunden abzuspulen, ehe gegen 5:00 Uhr in der Früh der Stellmotor einer Drosselklappe den Dienst quittierte.
Aufgrund der hohen Belastung des Teams entschied man sich das Renngerät in der Box abzustellen und das Rennen zwecks weiterer Sammlung von Erfahrungswerten später wieder aufzunehmen.

"Wir hatten eine Fülle verschiedener Probleme und konnten sie auch lösen. Dennoch haben wir mit Silverstone noch eine Rechnung offen und werden in jedem Fall wiederkommen", versprechen die Piloten unisono. Fahrer und Besitzer des BMW Z4 V8 Marco Schelp: "Danke nochmal an das gesamte Team rund um KK Motorsport und Tischner Motorsport für deren Einsatz und ihre Geduld."

Tischner Racing wird am 5. November mit ihrem BMW M3 E46 am Winter Endurance Cup im niederländischen Zandvoort teilnehmen. Dabei wird der Tischner Bolide erneut mit einem 3,2l Aggregat starten. Als Piloten kommt das bewährte Trio mit Ulrich Becker, sowie Michael und Matthias Tischner zum Einsatz. "Als Ziel haben wir uns gesetzt, alle 4 Veranstaltungen der Serie zu bestreiten, nachdem wir im Vorjahr den sechsten Gesamtrang in der Meisterschaft erzielen konnten, obwohl wir nicht an jedem Rennen teilgenommen hatten", lässt sich Teamchef Matthias Tischner in die Karten schauen.

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