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Tischner Racing
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Zwei Starts in Zandvoort, ein Unfall und ein Sieg

13.03.2011 22:29:16 - 4h-Rennen Zandvoort

Am vergangenen Wochenende startete Tischner Racing zum zweiten Mal in dieser Saison im niederländischen Zandvoort, das vor den Toren Amsterdams gelegen ist. Das auf 4h angesetzte Rennen wurde vom bewehrten Fahrertrio Ulrich Becker, Michael Tischner und Matthias Tischner mit ihrem BMW M3 E46 unter die Räder genommen.

Beim ersten Auftritt auf der Ex-Formel 1 Rennstrecke, nur 4 Wochen zuvor, kam es für Tischner Racing im Training zu einem spektakulären Unfall: Pilot Matthias Tischner verpasste den Bremspunkt zur ersten Kurve und geriet in das Kiesbett. Bei der Querbewegung hebelte das Fahrzeug aus und überschlug sich mehrfach. Matthias Tischner blieb unverletzt und auch der BMW M3 E46 überstand die unfreiwillige Showeinlage relativ gut: Frontspoiler und Kotflügel mussten erneuert werden. Im gleichen Atemzug wurde ebenfalls die Lackierung überarbeitet. Bei der Instandsetzung wich die seit Jahren typische orange Lackierung einem dunkelgrau mit leuchtrot abgesetzten Elementen.

Bei optimalen Wetterbedingungen beim zweiten Einsatz fuhren die Stammfahrer Ulrich Becker, Michael Tischner und Matthias Tischner im Qualifikationstraining auf Position 3 in ihrer Klasse und Position 19 in der Gesamtwertung. Insgesamt 40 Fahrzeuge umfasste das Starterfeld.
Den stehenden Start zum Rennen übernahm Michael Tischner und machte bis zur ersten Kurve bereits einige Plätze gut. Alleine in der ersten Rennrunde wuchtete er den Tischner Boliden um 6 Positionen nach vorne. Beim zweiten Stint, den Routinier Ulrich Becker planmäßig übernahm, wurde der Tischner Bolide betankt. Da in Zandvoort keine Zapfsäulen zur Verfügung stehen, kam Tischner Racing die im Vorjahr installierte Schnelltankanlage zu gute. Aus Sicherheitsgründen ist jedoch für einen Tankstopp eine Mindestzeit vorgeschrieben, so dass die Vorzüge der Tankanlage nicht gänzlich zum Tragen kommen konnten. Ulrich Beckers Stint verlief unproblematisch und er übergab das Volant an den Dritten im Bunde: Matthias Tischner. Der konnte den Vorteil der frisch montierten Reifen ausspielen und nach einem kurzen Stint überließ er das Steuer erneut seinem Bruder und Schlussfahrer Michael Tischner.
Am Ende zeigte der Zeitenmonitor Tischner Racing auf Position 6 in der Gesamtwertung und Platz 1 in ihrer Klasse. "Wir sind hochzufrieden, unser Auto lief einmal mehr wie ein Uhrwerk, unserem Team gehört unser Dank", schwärmt ein überglücklicher Matthias Tischner. "Auch die organisatorischen Angelegenheiten sind hier in der Rennserie völlig unkompliziert", ergänzt Michael Tischner. Und Ulrich Becker fügt hinzu: "Unglaublich, was der Michael da in der ersten Runde geleistet hat: super Start und um insgesamt 6 Positionen verbessert. Wahnsinn!"
Informationen zum Rennen gibt es auf der Webseite des Veranstalters.

Tischner Racing startet als nächstes die Vorbereitungen zum 24h Rennen Nürburgring, welches Ende Juni in der grünen Hölle stattfindet. Welche Rennen zuvor bestritten werden, ist noch unklar.

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