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Tischner Racing
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45772 Marl

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Weniger ist mehr

31.01.2009 18:01:39 - Saisonvorbereitung
© ts-photo.de

Michael Tischner bei der Montage der Kolben des 3,0l Triebwerkes



© ts-photo.de

Der Tank bleibt drin: Matthias Tischner montiert den frisch geprüften Tank

So oder so ähnlich lässt sich die Entscheidung zur Hubraumreduzierung bei Tischner-Racing deuten (siehe auch News "Hubraumverkleinerung?").
Mit Veröffentlichung des Reglements zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring 2009 fiel bei Tischner-Racing der Entschluss ihren BMW M3 E46 für die Klasse SP5 umzurüsten (bislang startete man in der hubraumstärkeren Klasse SP6).
Auslöser der Entscheidung ist die neue reglementbedingte Vorgabe in der Klasse SP6 einen Air-Restriktor verwenden zu müssen, der die angesaugte Luftmenge des Motors beschränken und somit die Motorleistung reduzieren soll. Neben einem Air-Restriktor hätte man darüberhinaus das Volumen des Tanks auf 90 Liter, statt wie bisher 120 Liter, begrenzen müssen und auch die Durchflussmenge beim Tanken wäre verkleinert worden. Als Folge wären somit auch mehr und unter Umständen sogar längere Tankstopps zu absolvieren gewesen - nicht nur beim 24h-Rennen ein großer Nachteil.

Mit dem Klassenwechsel in die Klasse SP5 darf der 120 Liter Kraftstoff fassende Tank weiterhin verwendet werden und der Motor braucht nicht mit einem Air-Restriktor beschnitten zu werden - einzig der Hubraum wird auf 3,0 Liter Hubraum limitiert. "Wir denken, daß wir nach dem neuen Reglement mit unserem nach SP5 vorbereiteten BMW M3 E46 mehr Vorteile haben werden, als diejenigen, die mit ihrem BMW M3 in der SP6 verbleiben wollen und die angesprochenen Modifikationen durchführen müssen", ist sich Teamchef Matthias Tischner sicher.

Dem Triebwerk des BMW M3 E46 von Tischner-Racing geht es derweil an die Innereien: eine Kurbelwelle mit kleinerem Hub und dazu passende Pleule werden montiert. "Es ist fast zum verrückt werden: kaum hatten wir unseren 3,2 Liter Motor revidiert und für den ersten Einsatz in der kommenden Saison vorbereitet, da demontieren wir ihn wieder und bauen ihn auf 3.0 Liter Hubraum zurück", weiß ein angespannter Michael Tischner zu berichten.

Als Rollout hat sich Tischner-Racing die VLN Test- und Einstellfahrten am 28. März auf der Nürburgring Nordschleife ins Auge gefasst.

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