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Tischner M3 bester BMW am Ring - Vierter Fahrer gefunden

17.05.2003 20:28:05 - 4. Lauf BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
© ts-photo.de

Michael und Matthias Tischner auf ihrem Weg zum größten VLN Triumph



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Bruno Baumgartner und Paul Waser

Am 3. Mai wurde mit dem ADAC Eifelrennen ein abendlicher Test für die Teilnehmer des 24 Std Rennens, welches in 14 Tagen ausgetragen wird, ermöglicht. Gestartet wurde das auf 4 Std festgesetzte Rennen planmäßig um 16:00 Uhr. Bei trockenen Bedingungen wurde es pünktlich freigegeben und die Teilnehmer und Zuschauer sahen eine von Sonnenschein begleitete Veranstaltung.
Mit einem siebten Gesamtrang feierten die Marler Tischner Brothers ihr erfolgreichstes Rennen in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft. Im zweiten Auto (BMW M3 E36) konnten die schnellen Schweizer Bruno Baumgartner und Paul Waser das Rennen auf Platz 24 im Gesamt beenden.

Im Zeittraining stellten die Tischner-Zwillinge ihren BMW M3 E46 auf den 17. Startplatz (5. in der Klasse SP6), Bruno Baumgartner und Paul Waser starteten mit dem von Tischner Motorsport vorbereiteten BMW M3 E36 von Startplatz 41 (5. in der Klasse SP5).
Den Start im BMW M3 E46 fuhr Michael und sah sich in der Mercedes Arena von fünf Porsche eingekeilt. Präventiv ließ er sie zunächst passieren, die dabei verlorenen Positionen konnte er im weiteren Rennverlauf wieder zurückerobern. In Runde 11 übernahm schließlich Matthias als Gesamt Elfter das Volant und pushte den BMW M3 E46 weiter nach vorne. Der nächste planmäßige Fahrerwechsel erfolgte in Runde 17 und Michael übernahm als Neunter. Drei Runden vor Schluß zwang ein Defekt am Anitblockiersystem Michael zu langsamere Rundenzeiten. Nach 24 Runden sah er schließlich die Zielflagge.
Die Tischner-Zwillinge konnten in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft ihr bislang bestes Rennergebnis erzielen, sie errangen in der Gesamtwertung den hervorragenden siebten Platz, in der Klassenwertung Platz zwei (SP6) hinter dem Porsche von Dören/Lück. Schneller waren an diesem Wochenende nur ein DTM Opel Astra, eine Dodge Viper, drei Porsche und ein Ex-DTM Mercedes 190. Der Tischner BMW M3 E46 war der schnellste BMW in der grünen Hölle.
"Ich hatte bereits Sichtkontakt zum Klassenersten Edgar Dören. Ohne ABS konnte ich ihm jedoch nicht mehr folgen" berichtete Michael, "Außerdem erzählte mir Edgar nach dem Rennen, daß er mich im Rückspiegel erkannte und einen Zahn zulegte."
"Mit diesem Resultat sind mir mehr als zufrieden. Zwar profitierten wir von einigen Ausfällen unserer Klassenkonkurrenten, doch unsere Rundenzeiten zeigen uns, daß wir im Winter in die richtige Richtung gearbeitet haben und im Vergleich zum Vorjahr mehr Potential freilegen konnten" analysierte Matthias den bisherigen Saisonverlauf optimistisch auf das 24 Std Rennen blickend.

Im BMW M3 E36 übernahm Bruno Baumgartner den ersten Stint. Die Anfangsphase verlief turbulent, im Gedränge der ersten Runde verlor er den linken Außenspiegel. Ein überholender Konkurrent konnte sich nicht in Luft auflösen und bescherte dem BMW ein leichtes Facelifting, die Niere wurde eingedrückt. Der Fahrerwechsel stand in Runde 12 an, Paul Waser fuhr den BMW M3 E36 sicher nach Hause. In der Gesamtwertung überquerten sie als 24. die Ziellinie (Platz vier in der Klasse SP5).
"Wir freuen uns riesig auf das 24 Std Rennen Ende des Monats und sind sehr zuversichtlich, zumal wir in dieser Saison bei jedem Antritt das Ziel sahen" fasste Bruno die bisherige Saison zusammen.

Derweil konnte für das 24 Std Rennen ein vierter Fahrer für den BMW M3 E46 gefunden werden. Mit Frank Lorenzo holte das Tischner Team sich einen erfolgreichen und BMW erfahrenen Piloten ins Boot.
Das internationale 24 Std Rennen wird am 31. Mai um 15:00 Uhr gestartet. Detailierte Informationen sind unter www.24h-rennen.de zu finden.

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